• 128

    Achsen

  • 100

    aktive Technologieverbunde

  • 50

    aktive Bahnverbunde

Technologiepartnerschaft für höchste Präzision in der pharmazeutischen Primärverpackung

Bausch+Ströbel ist weltweit Partner der pharmazeutischen Produktion. Seit 1967 entwickelt das Familienunternehmen aus Ilshofen Lösungen und Services für die sichere, flexible und aseptische Abfüllung von Medikamenten. Mit dem Fokus auf Qualität, Innovation und Kundennähe unterstützt Bausch+Ströbel Pharmaunternehmen weltweit dabei, ihre Produktionsprozesse zuverlässig und effizient zu gestalten – und trägt dazu bei, dass wichtige Medikamente und Impfstoffe weltweit verfügbar sind. 

Bei der Entwicklung hochautomatisierter Anlagen arbeitet Bausch+Ströbel eng mit spezialisierten Technologiepartnern zusammen – unter anderem seit über 30 Jahren mit Bucher Automation. Ein Beispiel für diese erfolgreiche Kooperation ist eine komplexe Produktionslinie für die Spritzenkonditionierung, die in enger technischer Abstimmung beider Unternehmen umgesetzt wurde.

Bausch+Ströbel zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Maschinen und Systemen für das Abfüllen und Verpacken pharmazeutischer Produkte. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ilshofen entwickelt Lösungen für Injektionsfläschchen, Ampullen, Karpulen und Fertigspritzen – und bedient damit die Anforderungen der globalen Pharmaindustrie in puncto Qualität, Sicherheit und regulatorischer Konformität. 

Im Fokus stehen dabei nicht nur Präzision und Prozesssicherheit, sondern zunehmend auch Flexibilität, Digitalisierung und die Fähigkeit, Produktionslinien modular und skalierbar zu gestalten. In diesem Zusammenhang arbeitet Bausch+Ströbel bei der Realisierung hochautomatisierter Anlagen mit spezialisierten Technologiepartnern zusammen – unter anderem seit über 30 Jahren mit Bucher Automation. Ein Beispiel für diese erfolgreiche Kooperation ist eine komplexe Produktionslinie für die Spritzenkonditionierung, die in enger technischer Abstimmung beider Unternehmen umgesetzt wurde.

Eine hochkomplexe Prozesskette für die Konditionierung von Fertigspritzen

Die Aufgaben, die die Produktionslinie zu erfüllen hat, betreffen das vollautomatisierte Handling und die Konditionierung von Fertigspritzen. Die Hauptfunktion besteht in der pharmagerechten Nassreinigung der Spritzen, gefolgt von der Montage eines Nadelschutzsystems. Anschließend werden die Spritzen gereinigt, getrocknet und einer finalen Qualitätsprüfung mittels Kamerasystem unterzogen – alles innerhalb eines durchgängigen und hochdynamischen Linienlayouts.

Die technische Herausforderung bei der Projektumsetzung lag dabei nicht nur in der Vielzahl der Prozessschritte, sondern vor allem in deren exakter Synchronisation. Die einzelnen Stationen müssen auf die Millisekunde genau miteinander kommunizieren, zum Teil komplizierte Manipulationen ausführen und gleichzeitig höchste Taktzahlen einhalten – ein Anforderungsprofil, das ohne leistungsfähige Automatisierungslösungen nicht zu realisieren gewesen wäre.

Bei einer derart verzahnten Prozesskette mit einer ganzen Reihe von Maschinen, darunter Ausschäl-, Prüf-, Reinigungs-, Einsetz- und Verschließmaschinen, kommt es auf hundertstelgenaue Taktung und Synchronisation an. Jeder Transport, jede Handhabung muss exakt zur nächsten Funktion übergeben – mechanisch wie steuerungstechnisch. Nur so lassen sich die hohen Anforderungen an Partikelfreiheit, Integrität und Taktleistung zuverlässig erfüllen.

Verlässliche Partnerschaft in der Steuerungsintegration

Die technische Zusammenarbeit zwischen Bausch+Ströbel und Bucher Automation zeichnete sich durch eine klare Aufgabenteilung und eine hohe gegenseitige Verlässlichkeit aus. Die Steuerungsprogrammierung erfolgte direkt bei Bausch+Ströbel, wo auch der mechanische und elektrische Aufbau der Linie verantwortet wurde.

Bucher Automation war unter anderem verantwortlich für die Softwareintegration – insbesondere bei Sonderlösungen, bei denen externe Komponenten und Transportsysteme berücksichtigt werden mussten. Ein besonderer Vorteil: der direkte Draht zur Entwicklungsabteilung. Anfragen wurden zügig bearbeitet, und bei Bedarf kamen Spezialisten direkt ins Werk, um vor Ort an Lösungen zu arbeiten.

Dieser agile Kooperationsmodus erlaubte es beiden Partnern, effizient und innovationsgetrieben zu arbeiten – und sich dabei auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Die technische Zusammenarbeit zwischen Bausch+Ströbel und Bucher Automation zeichnete sich durch eine klare Aufgabenteilung und eine hohe gegenseitige Verlässlichkeit aus. Die Steuerungsprogrammierung erfolgte direkt bei Bausch+Ströbel, wo auch der mechanische und elektrische Aufbau der Linie verantwortet wurde.

Bucher Automation war unter anderem verantwortlich für die Softwareintegration – insbesondere bei Sonderlösungen, bei denen externe Komponenten und Transportsysteme berücksichtigt werden mussten. Ein besonderer Vorteil: der direkte Draht zur Entwicklungsabteilung. Anfragen wurden zügig bearbeitet, und bei Bedarf kamen Spezialisten direkt ins Werk, um vor Ort an Lösungen zu arbeiten.

Dieser agile Kooperationsmodus erlaubte es beiden Partnern, effizient und innovationsgetrieben zu arbeiten – und sich dabei auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Gerade bei anspruchsvollen Linien zählt eine verlässliche Partnerschaft. Mit Bucher Automation haben wir nicht nur einen erfahrenen Integrationspartner an unserer Seite – wir profitieren auch vom direkten Zugang zu den Entwicklungsingenieuren, wenn es kurzfristig auf technische Feinabstimmungen ankommt. Diese enge Verzahnung war für den Projekterfolg entscheidend.

Intelligente Steuerung als Herzstück der Anlage

Im Zentrum der Automatisierung steht die Steuerung JetControl JC-960 von Bucher Automation. Als zentrale Hardware-Plattform übernimmt sie die vollständige Ansteuerung von I/Os, Motion-Control-Achsen sowie die Vernetzung von weiteren Maschinensteuerungen und Bedienerschnittstellen. Die Steuerung erlaubt eine vollständige Echtzeit-Synchronisation von bis zu 128 Achsen – ein entscheidender Faktor für die exakte Taktung über mehrere Maschinenmodule hinweg.

Mit ihrer hoch performanten Architektur ermöglicht sie eine präzise, stabile und reproduzierbare Prozessausführung. Die offene Systemarchitektur erlaubt zudem eine einfache Anbindung an MES- und SCADA-Systeme sowie eine modulare Softwarestruktur, durch die kundenspezifische Anpassungen effizient realisiert werden können.

Von der Bestellung bis zur Auslieferung: Ein Zeitrahmen von rund 20 Monaten

Die Umsetzung einer solch hochkomplexen Linie erfolgt über mehrere Phasen hinweg – von der Konzeption über die mechanische Konstruktion und Softwareentwicklung bis zur Inbetriebnahme und Qualifizierung beim Kunden. Insgesamt beträgt die Projektdauer in der Regel rund 20 Monate, wobei etwa fünf Monate auf die Automatisierung inklusive Softwareintegration entfallen.

Ein wesentlicher Zeitvorteil ergab sich aus der internen Umsetzung vieler Schritte bei Bausch+Ströbel: Die Integration der Steuerungskomponenten, die Hardware-Vernetzung und das komplette Applikationsprogramm wurden inhouse realisiert. So konnten Schnittstellen reduziert und Entwicklungszeiten optimiert werden – insbesondere bei standardisierten Modulen oder wiederkehrenden Prozessarchitekturen.

Die Umsetzung einer solch hochkomplexen Linie erfolgt über mehrere Phasen hinweg – von der Konzeption über die mechanische Konstruktion und Softwareentwicklung bis zur Inbetriebnahme und Qualifizierung beim Kunden. Insgesamt beträgt die Projektdauer in der Regel rund 20 Monate, wobei etwa fünf Monate auf die Automatisierung inklusive Softwareintegration entfallen.

Ein wesentlicher Zeitvorteil ergab sich aus der internen Umsetzung vieler Schritte bei Bausch+Ströbel: Die Integration der Steuerungskomponenten, die Hardware-Vernetzung und das komplette Applikationsprogramm wurden inhouse realisiert. So konnten Schnittstellen reduziert und Entwicklungszeiten optimiert werden – insbesondere bei standardisierten Modulen oder wiederkehrenden Prozessarchitekturen.

Automatisierung als Schlüssel zu Effizienz, Qualität und Zukunftsfähigkeit

Die hohe Integrationsdichte und der Automatisierungsgrad der Linie bringen signifikante wirtschaftliche Vorteile mit sich: Die Fehlerquote sinkt, Produktionsstillstände werden reduziert, und die Reproduzierbarkeit der Prozessschritte ist dokumentierbar und validierbar – ein wichtiger Aspekt im GMP-Umfeld. 

Gleichzeitig erleichtert die Automatisierung die Umrüstfähigkeit bei Produktwechseln und ermöglicht eine vorausschauende Wartung durch digitale Diagnosetools. 

Mit Blick auf zukünftige Liniengenerationen wird Bausch+Ströbel die neue Servoantriebs-Serie JetMove 2000 einführen. Je nach Steuerungskonzept, ob zentral oder dezentral, lässt sich durch modulare Inbetriebnahmestrategien die Gesamtprojektlaufzeit deutlich verkürzen.

Diese Serie unterstützt diesen Ansatz, indem sie eine einfache Integration und hohe Dynamik auf Modulebene ermöglicht.
 Gleichzeitig könnte die Produktionsleistung durch eine noch genauere Abstimmung der Prozessschritte weiter gesteigert werden.

Ein System, das heute überzeugt – und für morgen gerüstet ist

Die realisierte Linie beweist im täglichen Einsatz ihre hohe Prozessstabilität, Reproduzierbarkeit und Effizienz. Durch die enge Abstimmung zwischen Maschinenbau und Steuerungstechnik wurde eine Lösung geschaffen, die nicht nur heutigen Anforderungen gerecht wird, sondern auch offen ist für die Integration zukünftiger Funktionalitäten. So zum Beispiel, dass die JC-965EXT künftig CRA-tauglich sein werden. Außerdem bieten sie deutliche Verbesserungen hinsichtlich Updatefähigkeit und modularer Inbetriebnahme. Das heißt, dass beide Partner die Linie fortlaufend weiterentwickeln, mit dem Fokus auf höhere Dynamik, kürzere Projektlaufzeiten und regulatorische Absicherung.

Die Partnerschaft zwischen Bausch+Ströbel und Bucher Automation zeigt dabei beispielhaft, wie durchgängige Automatisierung in Verbindung mit mechanischer Exzellenz zu nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen führen kann – für Maschinenbauer, Pharmakunden und letztlich für Patientinnen und Patienten weltweit.

Die realisierte Linie beweist im täglichen Einsatz ihre hohe Prozessstabilität, Reproduzierbarkeit und Effizienz. Durch die enge Abstimmung zwischen Maschinenbau und Steuerungstechnik wurde eine Lösung geschaffen, die nicht nur heutigen Anforderungen gerecht wird, sondern auch offen ist für die Integration zukünftiger Funktionalitäten. So zum Beispiel, dass die neuen leistungsfähigeren Modelle JC-960/965 künftig CRA-tauglich sein werden. Außerdem bieten sie deutliche Verbesserungen hinsichtlich Updatefähigkeit und modularer Inbetriebnahme. Das heißt, dass beide Partner die Linie fortlaufend weiterentwickeln mit dem Fokus auf höhere Dynamik, kürzere Projektlaufzeiten und regulatorischer Absicherung. 

Die Partnerschaft zwischen Bausch+Ströbel und Bucher Automation zeigt dabei beispielhaft, wie durchgängige Automatisierung in Verbindung mit mechanischer Exzellenz zu nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen führen kann – für Maschinenbauer, Pharmakunden und letztlich für Patientinnen und Patienten weltweit.

Marc Hilpert

Im Rahmen der über 30-jährigen Zusammenarbeit mit Bausch+Ströbel konnten wir mit diesem Projekt einmal mehr zeigen, dass wir auch anspruchsvollste Automatisierungstechnologien in zukunftssichere Lösungen umsetzen können. Zudem freuen wir uns, dass der enge, partnerschaftliche Austausch und die sinnvolle Arbeitsteilung mit unserem Kunden zu einem erfolgreichen Projektabschluss geführt hat.

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Marc Hilpert

Jasmin Winkelmann